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Open End Turbo Put-Optionsschein auf FUCHS PETROLUB: Gewinn schmiert ab - Optionsscheineanalyse 30.07.2020
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Open Open End Turbo Put-Optionsschein (ISIN DE000DF0XA25/ WKN DF0XA2) von der DZ BANK auf die FUCHS PETROLUB VZ-Aktie (ISIN DE0005790430/ WKN 579043) vor.
Die Corona-Krise habe auch vor FUCHS PETROLUB nicht Halt gemacht. Vor allem die träge Autokonjunktur mache dem Schmierstoffhersteller zu schaffen. Gemäß vorläufigen Zahlen habe der Umsatz in den ersten sechs Monaten 14 Prozent gelegen, das EBIT sogar 29 Prozent unter dem Vorjahr. Das Unternehmen rechne daher auch im Gesamtjahr mit einem deutlichen Gewinnrückgang. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen werde um rund 25 Prozent sinken, habe FUCHS gewarnt. Und selbst das sei alles andere als sicher. Denn die Auswirkungen der Krise auf die Lieferketten, Produktion und Kundennachfrage seien weiterhin nicht verlässlich einschätzbar, so die Mannheimer. Zudem könne sich eine zweite Pandemiewelle und ein hiermit einhergehender weiterer rezessionsbedingter Nachfragerückgang negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens auswirken.
In der aktuellen Jahresprognose sei dies nicht berücksichtigt. Wenn die Börse eines nicht möge, dann sei es Unsicherheit. Die Erholung der im MDAX notierten Vorzüge sei daher am Widerstand bei 38 Euro zum Erliegen gekommen. Gehe man nach den Analysten, stünden die Kursgewinne der vergangenen Wochen ohnehin auf wackligen Beinen. Unter den 14 Experten, die FUCHS PETROLUB covern würden, gebe es nur eine einzige Kaufempfehlung - und deren Kursziel lasse mit 39 Euro gerade mal noch 1,7 Prozent Luft nach oben. Alle anderen würden empfehlen, das Papier zu halten oder zu verkaufen. Eine kurzfristige Short-Spekulation via Turbo Put von der DZ BANK hat daher durchaus einen gewissen Charme, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Der Schein bilde die Kursentwicklung mit dem Fakor 3,9 ab. Die K.o.-Schwelle liege mit 47,88 Euro knapp über dem Jahreshoch. (Ausgabe 30/2020) (30.07.2020/oc/a/d)
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